Veranstaltung

Rückblick: MILIEUSCHUTZGEBIET AN DER WEBERWIESE - UND JETZT?

 

Friedrichshain ist attraktiv und zieht viele Menschen an. Doch die steigenden Mieten
befördern Verdrängung aus den Kiezen und stellen viele alteingesessene
Anwohner*innen vor existenzielle Probleme. Um dem entgegenzuwirken, gilt in
Friedrichshain bereits rund um den Boxhagener Platz und in einem Gebiet um die
Petersburger Straße der Milieuschutz. Zukünftig soll es auch im Kiez um die Weberwiese
ein drittes Milieuschutzgebiet geben. Doch was bedeutet es, in einem Milieuschutzgebiet zu wohnen und was kann der
Milieuschutz wirklich leisten?
Gemeinsam mit Vertreter*innen aus Bezirkspolitik, Forschung und Zivilgesellschaft
informierten und diskutierten wir über das bevorstehende Milieuschutzgebiet an der Weberwiese. Es ging auch darum, ob und wie das Instrument des Milieuschutzes noch wirksamer
zum Schutz von Mieter*innen werden kann. Dabei wurden die Ergebnisse einer
Sozialstudie der asum GmbH zum neuen Milieuschutzgebiet Weberwiese vorgestellt.

An der Diskussion beteiligten sich:

Hans Panhoff
Bezirksstadtrat für Planen, Bauen und Umwelt in Friedrichshain-Kreuzberg

Julian Schwarze
Bezirksverordneter (Bündnis 90/Die Grünen), Mitglied im Ausschuss für
Stadtentwicklung, Mieten, Soziale Stadt und Quartiersmanagement

asum GmbH
Angewandte Sozialforschung und urbanes Management, beschäftigt sich
interdisziplinär und lösungsorientiert mit Fragen der sozialen Stadtentwicklung

Stadtteilbüro Friedrichshain
Bürgerschaftlicher und ortsteilübergreifender Zusammenschluss von
verschiedenen Betroffenenvertretungen, kiezbezogenen Bürgervereinen und
Akteuren aus dem Bereichen der Partizipation in der sozialen Stadtentwicklung

Moderation: Clara Herrmann, MdA, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im
Abgeordnetenhaus, Wahlkreisabgeordnete für den westlichen Friedrichshain