Veranstaltungsbericht

Rückblick: East-Side-Gallery - Film & Gespräch

Am 3. Mai haben wir zu einer Kino-Aufführung mit anschließendem Gespräch mit den Macher*innen des Films „Berlin East Side Gallery“ und Hans-Christian Ströbele (MdB) über alte und neue Mauern in das Regenbogenkino in Kreuzberg eingeladen.

In der Wendezeit wurde das Stück Grenzmauer zwischen Oberbaumbrücke und Ostbahnhof mit Hilfe vieler internationaler Künstler zur weltbekannten East Side Gallery.Trotz ihrer großen Anziehungs- und Symbolkraft für die Aufbruchsstimmung und den Freiheitsgeist der Wendezeit wird dem bekanntesten Stück Mauer weiterhin ein würdiges Gedenken verwehrt. Die East Side Gallery verliert nicht zuletzt wegen der vom Senat genehmigten weitreichenden Bebauung des ehemaligen Todesstreifens hinter der Mauer ihre Eindrücklichkeit.
Doch das Mauergedenken ist derzeit wieder aktueller denn je. Denn auch im Zusammenhang mit einer steigenden Anzahl von Menschen, die nach Europa flüchten, erleben wir gegenwärtig eine neue Debatte über Abschottung, Zäune und Grenzen.

Der Dokumentarfilm ist ein echtes Stück Berliner Zeitgeschichte und zeigt spannende Einblicke in die Geschichte und Bedeutung der East-Side-Gallery.Gemeinsam mit Karin Kaper und Dirk Szuszies, die Macher*innen des Films, Hans-Christian Ströbele (MdB) und vielen Gästen diskutierten wir im Anschluss an den Film über das Spreeufer, das Mauergedenken in Berlin und die Zukunft der East-Side-Gallery.

Wir danken allen für einen gelungenen Abend und eine spannende und anregende Diskussion.