In der Presse

Berliner Morgenpost: "173 Millionen für Berlins marode Sportanlagen nötig"

Marode Sportanlagen in Berlin: Der Sanierungsbedarf von Sportplätzen, Hallen und Stadien steigt bis 2020 auf fast 173 Millionen Euro.

Berlin leistet sich seit Jahren ein eigenes Sonderprogramm zur Sanierung von Sportanlagen. Dennoch verfallen Sportplätze, Hallen und Stadien immer mehr. Der "Sanierungsumfang" der von den bezirklichen Sportämtern betriebenen Sportstätten ist für die vier Jahre 2017 bis 2020 auf fast 173 Millionen Euro gestiegen. [...]

2015 durften die Bezirke neun Millionen Euro aus dem Sportanlagenprogramm ausgeben. Das haben sie anders als bei vielen anderen Baumaßnehmen auch geschafft. 2016 wurden 13,5 Millionen bewilligt, die sich auf 68 Projekte verteilen.

In der Liste finden sich Vorhaben wie die Sanierung des Kunstrasenplatzes an der Buschkrugallee in Neukölln für fast eine halbe Million, die Sanierung der Fassade des Kabinentraktes am Vorarlberger Damm in Schöneberg ebenso wie 25.000 Euro für eine Prallschutzbohle für Hockey am Göschenplatz in Reinickendorf. 2017 stehen 18 Millionen Euro bereit.

Dennoch dürfte sich der Verfall der Sportanlagen auch mit dieser Summe kaum aufhalten lassen. Ähnlich wie bei Schulen, Bädern, Straßen und anderen Gebäuden gelingt es dem Senat nicht, die Investitionen derart hochzufahren, dass der Negativtrend durchbrochen und der Rückstand ein für allemal aufgeholt werden kann.

"Es gibt keine fundierte Analyse und keine Erhaltungsstrategie", kritisierte die Grünen-Finanzexpertin Clara Herrmann: "Die ständige Flickschusterei führt dazu, dass es am Ende teurer wird." [...]

 

Der gesamte Artikel ist hier zu finden.