Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 2016

Meine Bewerbung für die Landesliste

Liebe Freundinnen und Freunde,

auch in den nächsten fünf Jahren möchte ich mich für Euch im
Berliner Abgeordnetenhaus für eine gerechte, emanzipatorische
und nachhaltige Politik einsetzen. Dafür bitte ich um Euer
Vertrauen und Eure Stimme.

Von der Frage, wofür unser Geld ausgegeben wird über den
Kampf gegen Rechts bis zu einer fairen Eine-Welt-Politik: Berlin
hat eine gute GRÜNE Mischung aus visionärem Überschuss
und realistischer Tatkraft verdient, statt rot-schwarzer Selbstbeschäftigung
und großkoalitionärem Senf von gestern.

Anpacken statt aussitzen: Wir wollen das schaffen!

Wir können und wir wollen geflüchtete Menschen aufnehmen,
die hier bei uns in Berlin ankommen. Unsere freie Gesellschaft
muss beweisen, dass sie den Schutz der universellen Menschenrechte
wirklich lebt und ihr Versprechen einlöst. Die Berlinerinnen
und Berliner packen längst dort an, wo der Senat die
Probleme immer noch aussitzt. Knappe Kassen hin oder her:
Bei Integration und Unterbringung darf es am Geld nicht scheitern.
Das muss es auch nicht. Es ist eben keine Flüchtlingskrise
und auch kein Haushaltsnotstand, sondern ein Regierungsversagen
und eine Verwaltungskrise, die wir in Berlin gerade erleben.
Das wollen wir ändern. Mit GRÜNER Willkommenskultur
statt rot-schwarzem Wegducken geben wir der offenen Zivilgesellschaft
eine Stimme und gehen die Herausforderungen an.

Investieren mit Plan: GRÜNE Ideen statt großkoalitionärer Ignoranz

Wofür wir das Geld der Steuerzahler*innen ausgeben, ist für
mich eine zentrale Gerechtigkeitsfrage. Eine sozial gerechtere
Gesellschaft fängt bei der Finanzpolitik an. Wir dürfen den
künftigen Generationen keine milliardenschweren Schuldenberge,
keine marode Infrastruktur und keinen Ausverkauf öffentlicher
Grundstücke hinterlassen.
Jedes Schlagloch ist ein Haushaltsloch; jedes undichte
Schuldach reißt ein Defizit; viele gestern billig verkaufte Grundstücke
müssen wir morgen teuer zurückkaufen. Berlin lebt von
der Substanz und das kostet später doppelt.

Dringend müssen Schulen saniert, Krankenhäuser und Hochschulen modernisiert werden. Wir wollen den Zuwachs der Stadt GRÜN gestalten: Mehr Radwege, ein besseres Straßenbahnnetz, Ausbau der Kitaplätze und mehr bezahlbare Wohnungen. Richtig und gezielt investieren, effektiv und sparsam wirtschaften, transparent und ehrlich haushalten - das sind meine GRÜNEN Grundsätze. Ja, das Geld fällt nicht vom Himmel und die „Große“ Koalition hat pünktlich zum Wahljahr die Kassen geleert. Aber auch das „Berliner Budget“ bietet Spielräume für Zukunftsinvestitionen in Bildung, Klima, GRÜNE Infrastruktur und den Zusammenhalt der Stadt. Unser GRÜNER Investitionsplan gibt die richtigen Antworten! Mein besonderer Wunsch: Keine Kohle mehr für die Kohle. 100 Tage nach der Wahl ist Berlin Divestment-Hauptstadt.

 Berlin zeigt Haltung: Klare Kante gegen Rechts!

Der Hass von Pegida, AfD und Co ist der Nährboden für rechte Gewalt. Im vergangenen Jahr ist die Zahl rechter Gewalttaten in Berlin dramatisch gestiegen. Gerade angesichts dieser Entwicklung dürfen die Sicherheitsbehörden auf dem rechten Auge nicht blind sein. Aus dem Totalversagen beim NSU müssen endlich wirkungsvolle Konsequenzen gezogen werden. Das bedeutet: Weniger Geheimdienst statt mehr und eine Polizei, die ordentlich ermittelt. Klar ist auch: Die Auseinandersetzung mit den Rechten kann nur eine aktive und demokratische Zivilgesellschaft gewinnen. Diese braucht dafür unsere Unterstützung. Wir setzen auf Prävention und Aufklärung. Denn nur wer weiß, wo und wie Rechte ihre menschenverachtende Ideologie verbreiten wollen, geht ihnen nicht auf den Leim, sondern kann klare Kante zeigen – in der Schule, im Parlament, auf der Straße, überall.

 Faires Berlin: Verantwortung für die Eine Welt

 Auch SPD und Union reden endlich von „Fluchtursachen“, von Armut, Hunger, Klimawandel und von unfairem Handel. Doch wir sind die einzigen, die im Berliner Abgeordnetenhaus daran arbeiten, dass Berlin einen stärkeren Beitrag für eine gerechtere Welt leistet. Vom Kaffee bis zum Computer, von der Kleidung bis zum Baumaterial – Berlin muss seine Marktmacht nutzen und fair, sozial und nachhaltig einkaufen. Charlottenburg-Wilmersdorf und Mitte sind es schon, andere Bezirke haben sich auf den Weg gemacht. Lasst uns gemeinsam dafür arbeiten, dass spätestens 2020 auch Berlin Fair-Trade-Town ist. Ich stehe dafür ein, dass Berlin von der Aufarbeitung der kolonialen Vergangenheit bis zur Stärkung des fairen Handels Verantwortung übernimmt. Ein ganz wichtiges Ziel: Wir bauen endlich das seit langem geplante und versprochene Eine-Welt-Zentrum für die vielen entwicklungspolitischen Initiativen in unserer Stadt. Unser grünes Alleinstellungsmerkmal ist klar: Wir wollen, dass Berlin sozialer und ökologischer wird und dabei eine kreative und vielfältige Stadt bleibt. Ob Hausmann oder Hipster, ob Managerin oder Mama, ob Kiezblume oder Kosmopolit: GRÜN verbindet!

 Eure Clara

 

1985 in Berlin geboren
Diplom-Geographin

GRÜN
2006, 2011 & 2016
Direktkandidatin für den Wahlkreis
4, Friedrichshain-Kreuzberg

Stellvertretende Sprecherin
BAG Wirtschaft und Finanzen &
LAG Frieden und Internationales

2004 - 2006
Sprecherin, GRÜNE JUGEND Berlin

seit 2002
Mitglied bei Bündnis90/Die Grünen

PARLAMENT
seit 2006
Mitglied des Abgeordnetenhauses

Sprecherin für Haushaltspolitik,
Sprecherin für den Bereich
Verfassungsschutz und Strategien
gegen Rechtsextremismus,
Entwicklungspolitische Sprecherin

Hauptausschuss,
Unterausschuss Vermögen,
Vorsitzende Unterausschuss
Haushaltskontrolle,
Ausschuss für Verfassungsschutz,
Mitglied im Präsidium

WEITERES
Aufsichtsrat der Liegenschaftsfonds

Berliner Verwaltungsgesellschaft mbH

Stellvertretende Vorsitzende
Kuratorium Landeszentrale für Politische
Bildungsarbeit Berlin

Vorstandsmitglied, LIFE e.V.

Die Bewerbung ist auch hier und unten auf dieser Seite als Dokument zu finden.