In der Presse

Der Tagesspiegel: "Internationale Gartenschau in Marzahn - Grünen ist das Grün zu teuer"

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Kritik an versteckten Kosten für die Internationale Gartenschau in Marzahn: Sie wird möglicherweise fast 100 Millionen Euro kosten.

„Das ist eine Lügennummer“, sagt die Grünen-Abgeordnete Clara Herrmann. Die Internationale Gartenausstellung (IGA), die 2017 in Marzahn eröffnet wird, koste nicht 40 Millionen Euro, wie vom Senat angekündigt, sondern mehr als das Doppelte. Vielleicht seien es am Ende sogar 100 Millionen Euro, die für das neue Grün am östlichen Stadtrand Berlins ausgegeben werden. Die Haushaltsexpertin wirft dem Senat vor, einen großen Teil der Kosten für die IGA in anderen Budgets zu verstecken. Vor allem im Etat der landeseigenen „Berlin Grün“, die den Britzer Park, aber auch die „Gärten der Welt“ in Marzahn betreut.

Diese traditionsreiche Parklandschaft soll in den nächsten zwei Jahren zur Internationalen Gartenschau umgebaut und erheblich erweitert werden. Die Bagger rollen schon. Trotzdem werden die öffentlichen Ausgaben für die IGA und die „Gärten der Welt“ im Landeshaushalt getrennt aufgelistet. Für die Gartenschau sind 39,7 Millionen Euro eingeplant. Das entspricht dem Kostendeckel, der vom Senat vor drei Jahren beschlossen wurde. In der Hoffnung, dass 30,2 Millionen Euro hauptsächlich über Eintrittsgelder in die Landeskasse zurückfließen.

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Zu den versteckten Kosten der Internationalen Gartenschau gehören nach Einschätzung der Grünen-Abgeordneten Hermann auch der Umbau des U-Bahnhofes Neue Grottkauer Straße, der 7,4 Millionen Euro kosten wird. Hinzu kämen Mittel aus dem Etat für den Stadtumbau Ost in Höhe von 549 000 Euro. Im Stadtentwicklungsausschuss, der am Mittwoch tagt, steht das Thema auf der Tagesordnung. Die Grünen fordern eine transparente Kostenaufstellung.

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