In der Presse

Berliner Zeitung: "Berliner Senat will Rekrutierungsmethoden von Salafisten geheimhalten"

 Radikale Islamisten versuchen, in Berliner Moscheen, Schulen und Flüchtlingsunterkünften Nachwuchs anzuheuern. Dem Senat kennt solche Fälle - und auch die Rekrutierungsmethoden. Die aber sollen aus Ermittlungsgründen geheim bleiben. Die grüne Opposition sieht das anders.

(...) Berlin will in den kommenden zwei Jahren mehr als 1,6 Millionen Euro ausgeben, um Jugendliche davon abzuhalten, salafistischen Predigern auf den Leim zu gehen. Für das kommende Jahr sind 760.000 Euro vorgesehen und für das Jahr 2017 rund 860.000 Euro. Dieses ressortübergreifende Landesprogramm für Prävention und Deradikalisierung, auf das sich der Senat schon im Mai einigte, war eine Initiative von Innensenator Frank Henkel (CDU). Umso bemerkenswerter erscheint nun seine Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen im Abgeordnetenhaus. „Dem Senat sind konkrete Anwerbungs- und Rekrutierungsstrategien der islamistischen Szene (...) nicht bekannt“, so der Senator.

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Der Ausschuss tagt an diesem Mittwoch. Die Grünen-Abgeordnete Clara Herrmann will das Thema dort behandeln. „Es kann nicht sein, dass die Öffentlichkeit nichts über die Rekrutierungsversuche von Salafisten erfährt“, sagt sie. „Die Zivilgesellschaft muss wissen, wie man darauf reagiert.“

 

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