In der Presse

Berliner Zeitung: "Berlin könnte auf Kosten für Tempelhof-Sanierung sitzen bleiben"

Asbest, Mineralfasern und Kohlenwasserstoffe: Im Flughafen Tempelhof sammeln sich zahlreiche Schadstoffe. Die Beseitigung wird teuer. Das Land Berlin muss sich beeilen, die Altlasten zu ermitteln - sonst bleibt es auf den Kosten sitzen.

 

Das krebserregende Asbest, künstliche Mineralfasern und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) – in den Gebäuden des Flughafens Tempelhof wurde eine Vielzahl von Schadstoffen ermittelt. Das ganze Ausmaß der Belastung steht jedoch noch nicht fest. Zwar gibt es mehrere Teilgutachten dazu, aber noch keine umfassende Untersuchung. Diese soll erst jetzt in Auftrag gegeben werden. Das geht aus der Antwort der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung auf eine Anfrage der Grünen-Abgeordneten Clara Herrmann hervor. [...]

„Die Ermittlung der Altlasten auf dem Areal des Flughafens Tempelhof erfolgt viel zu langsam“, kritisiert die Grünen-Abgeordnete Clara Herrmann. „Das ist für Berlin ein großes Risiko.“ Der Senat müsse jetzt „schleunigst die Altlasten feststellen und die Sanierung in Auftrag geben“, so Herrmann. „Es darf kein Geld verfallen, das dem Land Berlin zusteht.“

Laut der Senatsantwort wurden für das Gebäude nur Teilgutachten erstellt, um die leerstehenden Flächen vermietbar zu machen. Wie teuer die Altlastensanierung insgesamt wird, ist deswegen noch unklar. Dazu könnten erst dann Aussagen gemacht werden, wenn das Gesamtgutachten vorliege. Immerhin liegen für die Freiflächen konkretere Angaben zur Schadstoffbelastung vor.

[...]

Den gesamten Artikel finden Sie hier.