Pressemitteilung

Gesicht zeigen gegen Rechts am Tag der Befreiung

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Clara Herrmann, Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus, sagt zu bevorstehenden Kundgebungen von Rechtsextremisten am 8. und 9. Mai in Berlin:

Rechtsextreme wollen rund um den 8. Mai, dem Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus, mit Kundgebungen provozieren. Berlin wird nicht zulassen, dass die Geschichte verfälscht und Rechtsextreme an diesem Tag ihre menschenverachtenden Parolen verbreiten. Wir stehen in der Verantwortung, gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus Gesicht zu zeigen und für ein vielfältiges und weltoffenes Berlin einzustehen. Dafür muss Innensenator Henkel alles tun, um friedliche Gegenproteste vor Ort zu ermöglichen.

Am 8. Mai jährt sich zum 70. Mal das Ende des Zweiten Weltkrieges und die Befreiung vom Nationalsozialismus. Vor 70 Jahren wurde in Berlin-Karlshorst die bedingungslose Kapitulation unterzeichnet. Ausgerechnet in Karlshorst hat ein bekannter NPD-Aktivist an dem Tag eine Versammlung angemeldet.

Einen Tag später, am 9. Mai, wollen rechtspopulistische und rechtsextreme Gruppen am Hauptbahnhof ihre Ideologien verbreiten. Wir unterstützen das „Bündnis 9. Mai“, das am Samstag ab 14 Uhr zu einer Gegenkundgebung vor dem Bundeskanzleramt aufruft.

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