Pressemitteilung

Gesicht zeigen gegen Rechtsextremismus und Neonazis – Aufruf zur Teilnahme an Gegendemos

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Clara Herrmann, Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus, ruft zur Demonstration gegen den geplanten rechtsextremen Aufmarsch am 22.11.14 auf:

Rechtsextreme planen am kommenden Samstag, den 22.11.14 um 14 Uhr einen Aufmarsch in Marzahn-Hellersdorf, um gegen geflüchtete Menschen und Flüchtlingsunterkünfte zu hetzen. Besonders alarmierend ist die Mobilisierung mit dem Motto "Gemeinsam sind wir stark", das auch in Köln von rechtsextremen Hooligans verwendet wurde. Hinter den Demonstrationen steckt eine rechtsextreme Kampagne.

Demokratie und Menschenwürde sind nicht verhandelbar. Rechtsextreme Stimmungsmache und Hetze gegen geflüchtete Menschen sind inakzeptabel. Wir begrüßen daher die zahlreichen Bündnisse für Gegenprotest. Wir rufen dazu auf, am Samstag für ein weltoffenes, tolerantes und solidarisches Berlin friedlich einzustehen und ein Zeichen zu setzen gegen Rechtsextremismus und rassistische Parolen. Berlin ist und bleibt vielfältig und weltoffen.
Wir fordern Innensenator Henkel auf, die Gegenproteste in Hör- und Sichtweite zuzulassen. Das ist nicht nur höchstrichterlich entschiedenes Recht, sondern auch wichtig, um zu zeigen, dass Berlin sich gegen rechtsextreme Stimmungsmache stellt.

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