Tagesspiegel: "Rechtsruck in Richtung Mitte"

"632 rechtsextremistische Gewalttaten in zehn Jahren – und durch die Proteste gegen Flüchtlinge dürften es noch mehr werden. Das befürchtet der Verfassungsschutz, der am Freitag eine Studie dazu vorstellte. Die zeigt: Die Orte der Gewalt verschieben sich. (...)

Kritik an der Studie

Für die Grünen-Politikerin Clara Herrmann hat die Studie zwei zentrale Schwächen: Sie basiert auf den offiziellen Zahlen der Polizei, die laut Herrmann das Problem nicht ausreichend abbilden. So gebe es viele Übergriffe, die die Polizei nicht als rechtsextremistisch führt, obwohl es Indizien dafür gebe. Zum anderen verbuche die Studie Gewalt gegen Neonazi-Gegner pauschal unter Gewalt gegen „Linke“, auch wenn es sich um Journalisten, Gewerkschafter oder Flüchtlingsinitiativen handele. „Die Studie bleibt in der alten Denkweise der Sicherheitsbehörden“, kritisiert Herrmann. Spätestens  seit Bekanntwerden der NSU-Morde sei hier ein Umdenken nötig."

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